Sabine Vogel
Home
News
Sabine
Gallery / Galerie
Shows
Impressum & Datenschutz
facebook
  Flickr   Twitter   Vimeo
< neuere News
ältere News >
Neuigkeiten


________________________________________________________________________ Dezember 2018___

Erinnerungen Teil 1

Gesichter zu modellieren ist meine Leidenschaft. Das war schon immer so.
Beim Aufräumen habe ich neulich eine Kiste mit kleinen Köpfen entdeckt, die ich als Teenager aus Ton modelliert habe. Sie sind inzwischen über drei Jahrzehnte alt.

Inspirieren ließ ich mich von den Filmen und Fernsehserien, die ich damals gesehen habe.
Dabei sind unter anderen, Dan Haggerty als Der Mann in den Bergen, Henry Cele, der Shaka Zulu gespielt hat, Debra Paget aus Das indische Grabmal von Fritz Lang und noch eine zarte chinesische Prinzessin mit Haaren aus ausgefranster Seide.
Es hat mich sehr bewegt, die Köpfchen mal wieder in den Händen zu halten.


Gemafreie Musik: Pure Colours von Frametraxx

 


________________________________________________________________________ November 2018___

Neu in der Galerie:

Species nox


Der Aberglaube, Verstorbene könnten ihren Gräbern als Vampir entsteigen und zu den Lebenden zurückkehren, um sich an ihnen zu nähren oder mit in den Tod zu holen, war ein Mythos, der in Europa weit verbreitet war.

Nach der Aufklärung wandelte sich das Bild des Vampirs durch die Literatur von einem hässlichen Monster zu einer aristokratischen Gestalt - mit übernatürlichen Fähigkeiten und einer ganz besonderen sexuellen, fast schon hypnotischen Anziehungskraft.


Lord Byrons Leibarzt und Reisebegleiter John Polidori schuf mit Lord Ruthven die erste Romanfigur eines modernen, romantisierten Vampirs. Die Kurzgeschichte Der Vampyr entstand 1816 und gilt als erste Vampirerzählung der Weltliteratur.
Danach erschien mit der schönen Carmilla 1872 eine Frau als Vampir auf der Bühne der Schauergeschichten in der gleichnamigen Erzählung von Joseph Sheridan Le Fanu. Gefolgt 1897 von Graf Dracula, dem literarischen Urvater alle heutigen Vampir-Bücher und -Filme, in Abraham "Bram" Stokers Dracula.

Spezies nox - steht für eine junge Frau, die sich dereinst auf einen hochherrschaftlichen Ball amüsierte. Sie hatte sich schon lange darauf gefreut und besonders viel Mühe darauf verwandt, sich hübsch zurechtzumachen. Sie trug ein wunderschönes Kleid, bestickt mit Perlen, die in der Wärme der untergehenden Abendsonne schimmerten. Vielleicht habe ich Glück, dachte sie, und lerne heute meinen zukünftigen Gemahl kennen. Sie sah sich suchend um, ob ein infrage kommender Kandidat unter den Anwesenden weilte.
Da hinten, in einer Ecke, lehnte ein Mann an der Wand. Er sah sehr gut aus und lächelte geheimnisvoll, sein Blick zog sie magisch an.

...

Ihr Kleid, ein feines Gespinst fast vergessener Erinnerungen, schmiegt sich noch heute um ihren in scheinbar ewiger Jugend verbleibenden Körper. Die Perlen, mit denen es besetzt ist, glitzern wie winzige Tautropfen im kalten Nebel ewiger Nacht.

Species nox

Kopfform: Chris / Auflage: 7 unikate Varianten.
Entstehungsjahr: 2018
Größe: 52cm
Bewegliche Figur aus Porzellan (BJD) mit 10 einfachen und 4 Doppelgelenken.
Aufmodellierter und gravierter Schmuck und high heel Absatz aus Porzellan.

Materialien:
Porzellan (weißes), Porzellanfarbe, Zugfedern, Magnet, Mohair, Leder, Glanzplatin, syntetische Emaile,
metallene Filigranornamente, synthetischer Stoff, japanische Itoshi Perlen, Federn.

 


________________________________________________________________________ November 2018___

Ein Wesen der Nacht

Meine neue Figur ist vollendet und fotografiert. Ich hoffe, dass ich die Galerie bis zum Wochenende online stellen kann. Heute habe ich vorab ein paar Fotos für dich.

Hier siehst Du die gebrannten Porzellanteile, zuerst noch ohne Porzellanfarbe.

Das Kleid, hauchzart im Gegenlicht.

Die Porzellanteile, nach vielen Farbbränden und Platinüberzug.

Einzelteile der Ausstattung und die synthetisch, emaillierten Filigranornamente.



________________________________________________________________________ November 2018___

Noch ein wenig Herbstrascheln und etwas Neues

Der Weihnachtskram tummelt sich massiv, an allen Ecken und Kanten. Der Winter hat aber meiner Meinung nach noch ein bisschen Zeit.
Ich finde es viel schöner zuerst noch den goldenen Herbst auszukosten, die orange und gelb leuchtenden Blätter im Kontrast zum blauen Himmel und bei Spaziergängen den unvergleichlich herbstlichen Duft frisch gefallenen Laubes, das bei jedem Schritt um meine Füße raschelt.

Von meinem Arbeitsplatz aus habe ich einen wunderschönen Blick in die Natur, die zu jeder Jahreszeit ihren Reiz hat. Dieser Tage ist es zwischendurch besonders entspannend die fallenden Blätter zu beobachten, wie sie in einer kleine Windböe durch die Luft wirbeln und langsam zu Boden tanzen.

Um die Zeit von Halloween habe ich eine neue Figur vollendet. Mehr dazu schreibe ich in den nächsten Tagen. Vorab schon mal ein Foto des frisch geschrühten Kopfes.


 

< neuere News
ältere News >

© Sabine Vogel. All rights reserved.